
Gefühlsüberwacht stehen wir uns gegenüber, unsicher wie dieser Abend aussähe, gäbe es keine Grenze, nur Gefühl.
Gefühl, dass dir schon auf der Theatertreppe entgegen gesprungen wäre, weil es das Glück nicht fassen kann, heute hier mit dir zu sein. Gefühl, dass dich nicht losgelassen hätte, weil du viel zu lange gefehlt hast. Gefühl, dass dich gern schweigend genossen hätte, während die Welt um uns herum laut ist. Gefühl, dass dich am liebsten die ganze Zeit geatmet hätte, weil es sich niemals an dir sattriechen kann. Gefühl, dass das Herzflattern und weiche Knie zugelassen hätte, weil das der schönste Grund ist, in deine Arme zu sinken. Gefühl, dass beim Flüstern dein Ohr berühren würde, um dann kurz innezuhalten und deinen Hals zu küssen. Gefühl, dass sich nicht daran sattsehen kann, wenn die Traurigkeit in deinem Gesicht, deinem Lächeln weicht. Gefühl, dass sich so sehr sehnt, mit den Fingern durch dein Haar zu streifen, um sich an jede Faser deines Körpers zu erinnern. Gefühl, dass berühren möchte, um in dir zu versinken und nie wieder aufzutauchen. Gefühl, dass mit dir unendlich langsam durch die Nacht gegangen wäre, um jeden Schritt auszukosten.
Gefühlsüberwacht stehen wir uns gegenüber und träumen davon, was sein könnte, gäbe es keine Grenze, nur Gefühl.